Meine aufregenden letzten Wochen!

Dies ist nun mein fast letzter Bericht.. aber diesmal ist alles glatt gelaufen und ich hatte super schöne Tage. In Argentinien angekommen, fuhren wir auf eine Pferderanch. Zuerst dachten wir, dass wir nur ein bis zwei Tage bleiben und dann weiterfahren aber aus „ein bis zwei“ Tagen wurden acht Tage, haha. Es war einfach phantastisch da, ich hatte meine beiden Lieblingspferde dort, Toba und Emir und ich durfte jeden Tag aussuchen, welchen ich wollte. Es ging immer um 10 Uhr morgens los und wir machten einen vierstündigen, traumhaftem Ausritt, zum Beispiel durch einen kleinen Fluss oder eine schönen Wald. Und was natürlich bei mir auch nicht Fehen darf, ist eine tolle Galoppstrecke. Nach vier Stunden kam man dann zurück, fütterte die Pferde, sattelte ab und ging sofort zum argentinischen Mittagessen. Und das topt sogar die Lieblingssoße meiner Oma. Man sitzt mit allen Leuten an einem grossen Tisch und es gibt alles was das Herz begehrt (leider keinen Nachtisch) aber dafür total leckeres Fleisch, Ofenkartoffeln, Mais, und noch vieles mehr… Nach dem Essen, hieß es dann wieder Pferde satteln und weiter ging es wieder auf eine total tolle Strecke. Am Wochenende kamen dann auch noch 2 Jungs die am Wochenende immer ihren Opa auf der Farm besuchten. Nacho, so sein Spitzname, 12 Jahre alt, der ältere von den beiden ist ein super netter Junge, der zu meinem Gück auch noch englisch sprach. Und das Beste, er konnte so super reiten und ich ritt dann immer mit ihm aus und wir machten Galopprennen. Das war so cool. Dann gab es noch den kleinen Bruder, Joaquim, ein kleiner frecher aber auch süsser Junge, der mich total an Marlin mit seiner Art erinnerte… Nach ein paar Tagen entschlossen wir uns dann noch so ein kleines Dorf namens Cachi zu besuchen und dann wieder zu Pferderanch zurückzukommen. Also fuhren wir nach Cachi. Da angekommen, aßen wir zu mittag und fuhren auf einen Camping, auf dem wir auch schon vor 8 Jahren waren. Dort machte ich wieder was für die Schule und dann kamen plötzlich ein paar Hunde vorbei. Ein Labrador, ein ganz furchtbar hässlicher aber, ein süsser Kampfhund, ein Terrier und der schönste und süsseste Hund, den es auf diesem Planeten gibt. Zuerst, muss ich zugeben, war ich nicht so interessiert, da ich am lernen war und er einfach auf den Tisch gesprungen ist und in mein Buch gebissen hat. Somit setzte ich mich ins Auto, damit ich meine Ruhe hatte, vergaß aber, die Tür zu schließen. Also saß nach wenigen Minuten der Hund dann auch im Auto. Und seit diesem Moment war ich unendlich in diesen Hund verliebt. Ich vergass sofort die Schulsachen und ging mit ihm raus, gab ihm erstmal ein bisschen Futter und Wasser. Wir haben im übrigen immer Hundeleckerlis mit, da es nicht der erste Hund auf dieser Reise war, aber der erste den ich so in mein Herz schloss. Ich spielte mit ihm Stöckchen und wenn er mich dann mit seinen unfassbar süssen Augen anguckte, wenn er noch ein Leckerli wollte oder nochmal das Stöckchen geworfen bekommen wollte, konnte ich natürlich nicht anders. Nach ein bisschen toben versuchte ich noch etwas für die Schule zu machen und natürlich kam der Kleine wieder mit ins Auto. Ach so, im übrigen auch der Terrier mochte mich sehr, allerdings beruhte das nicht auf Gegenseitigkeit. Als wir dann am Abend nochmal in die Stadt wollten, begleiteten uns mein absoluter Liebingshund auf dieser Welt und der kleine Terrier. Ich freute mich natürlich, allerdings kam nach ein paar Minuten so ein richtig dummer Zottel, der meinen aller liebsten Lieblingshund vertrieb und somit war nur noch der Terrier da. Er ging mit uns auf Schritt und Tritt in jedes Geschäft rein und wartete, egal wie lang ich shoppte oder wie oft er schon aus dem Laden geschickt worden war, immer auf mich.
Wir gingen dann nach ein paar Stunden wieder zurück und ich hoffte natürlich, das mein aller liebster Lieblingshund da wäre, aber leider war es nicht so, nur (wer hätte es gedacht) der Terrier stand vor der Tür. Ich hoffte den ganzen Abend, dass mein aller liebster Lieblingshund noch kommen würde aber er machte anscheinend Party mit seinen Freunden in der Stadt. Am nächsten Morgen gab es leider auch keine Spur von ihm und auch bei der fünften Runde über den Camping und beim 100sten mal kleiner Schatz rufen, kam er nicht. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, da sagte mein Vater: „guck mal, wer da am Reifen steht!“ Sofort ging meine Laune von null auf 100000000 und mein Gesicht von ‚och so ein scheiss’ auf ‚omg endlich ist er daaaaa’. Ich war so unfassbar glücklich, nur ich glaube mein Vater leiderrrrr nicht, da ich ihn schon seit gestern Abend nervte, dass wir doch bitte diesen Hund mitnehmen sollen. Aber egal, ich spielte mit ihm wie immer und war einfach nur glücklich und nochmal danke an Jenny, die sogar bei der Lufthansa angerufen hatte und sich erkundigte, wie viel sowas kostet und was man braucht. Aber leider half alles nicht. Die Antwort von meinem Vater lautete NEIN!!!! Ich gab aber trotzdem nicht auf und bekam meinen sturen Vater wenigstens dazu, den Hund noch im Auto mit zum Restaurant zu nehmen. Er war natürlich wie erwartet total lieb bei der kurzen Autofahrt und guckte mich mit seinen niedlichen Augen an. Wir aßen zu Mittag aber immer noch sagte mein Vater nein und ich gab die Hoffnung so langsam auf… Und dann kam die Stunde der Wahrheit. Ich hatte meinen Vater leider nicht überreden können, meinen aller liebsten Lieblingshund mit zu nehmen und somit musste ich ihn hier lassen und ich fing an zu heulen wie ein Schlosshund. Ich setze ihn ab, sagte tschüss und wir fuhren los.. Die ganze Fahrt heulte ich noch und bettelte, dass wir umkehren und ihn holen aber ich hatte keine Chance.. somit waren die nächsten Tage auf der Pferderanch dem entsprechend. Aber zum Glück kam dann Nacho, der mich zuerst auslachte, mich dann aber wegen meinem vorwurfsvollem Gesicht tröstete. Wir ritten noch ein paar mal zusammen aus und machten Wettrennen.
Zum Abschluss muss ich sagen, ich möchte immer noch meinen allerliebsten Lieblingshund und hoffe deswegen, dass mein Vater ihn, wenn er in 2 Monaten wieder kommt, mitbringt. Aber das ist noch viel Arbeit bis ich meinen Vater dazu bekomme, aber zum Glück bin ich bald wieder zuhause und habe hoffentlich tatkräfte Unterstützung von meiner Tante Elsbeth und meiner Freundin BRIT die immer die besten Argumente haben.

 

Hier noch ein paar Fotos und Videos! Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen ❤️

 

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